Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der BAFA fördert den Heizungstausch in Bremen mit bis zu 70 % der förderfähigen Kosten. Maximal 30.000 EUR pro Wohneinheit sind förderfähig - die maximale Auszahlung pro Bremer EFH beträgt 21.000 EUR.

Die drei Förderbausteine im Detail

Grundförderung 30 %

Jeder Wärmepumpen-Einbau in einem selbstgenutzten Wohngebäude erhält die Grundförderung. Bedingung: Mindesteffizienz (etaS ≥ 135 % bei Luft-Wasser-WP) und Einhaltung der jeweils aktuellen BEG-Mindestanforderungen.

Klimageschwindigkeitsbonus +20 %

Wird gewährt, wenn eine funktionstüchtige Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung ausgetauscht wird, die mindestens 20 Jahre alt ist (Gasheizung 2026: vor 2006 in Betrieb genommen). Im Bremer Bestand betrifft das schätzungsweise 60 % der Heizungen.

Einkommensbonus +30 %

Achtung: nicht 20 % sondern bis zu 30 %! Voraussetzung: zu versteuerndes Haushaltseinkommen ≤ 40.000 EUR (Vorjahresangaben). Bei Familien mit zwei Kindern oft ein realistischer Wert.

Maximal kumulierbar bis 70 % (nicht 80 %, weil der Klimageschwindigkeitsbonus und der Einkommensbonus sich gegenseitig auf 70 % deckeln).

Schritt-für-Schritt-Antrag für Bremer Eigentümer

  1. SHK-Meisterbetrieb beauftragen - der Energieeffizienz-Experte (EEE) muss die BEG-Konformität schriftlich bestätigen.
  2. Lieferanten- und Leistungsvertrag mit aufschiebender Bedingung "Förderzusage" unterzeichnen.
  3. BAFA-Antrag stellen über das BAFA-Online-Portal - benötigt: Personalausweis, Eigentumsnachweis, Energieeffizienz-Bescheinigung des EEE, Lieferschein-Voranzeige.
  4. Auf Förderzusage warten - in 2026 typischerweise 4-8 Wochen.
  5. Heizung einbauen lassen - erst NACH Förderzusage darf die Maßnahme begonnen werden.
  6. Verwendungsnachweis hochladen innerhalb von 12 Monaten nach Bewilligung.
  7. Auszahlung in der Regel 2-4 Wochen nach geprüftem Verwendungsnachweis.

Typische Stolpersteine bei Bremer Anträgen

Wir vermitteln drei verbindliche Festpreis-Angebote regionaler SHK-Innungsbetriebe mit BAFA-Erfahrung - kostenlos und unverbindlich.

Heizungsbau Bremen

KfW-Förderung Bremen 2026: Antrag, Zuschüsse, Fristen | heizungsbaubremen.de

KfW-Förderung 2026 für Bremer Hauseigentümer: 30 % Grundförderung + 20 % Klimageschwindigkeitsbonus + 20 % Einkommensbonus. Maximal 70 % der förderfähigen…

Kostenlos. Unverbindlich. Schnell.

Vergleichen Sie Angebote von qualifizierten Fachbetrieben für Photovoltaik und Wärmepumpen aus Ihrer Region. Erste Angebote erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden, DSGVO-konform, ohne versteckte Kosten und ohne lästige Anrufe.

So funktioniert der Vergleich

  1. PLZ und Eckdaten eintragen - dauert weniger als drei Minuten.
  2. Bis zu drei qualifizierte Fachbetriebe aus Ihrer Region prüfen Ihre Anfrage.
  3. Sie erhalten individuelle Angebote per E-Mail, vergleichen in Ruhe und entscheiden ohne Druck.

Heizungsbau-Verzeichnis für Bremen und das Umland

Das Verzeichnis listet eingetragene SHK-Innungsbetriebe aus Bremen, Bremen-Nord, Bremerhaven sowie aus dem niedersächsischen Speckgürtel (Achim, Delmenhorst, Stuhr, Weyhe, Lilienthal). Aufnahmekriterium ist der Meistertitel im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk plus Eintrag in der Handwerksrolle der Handwerkskammer Bremen. Jeder Eintrag zeigt das Leistungsspektrum: Gas-Brennwert-Tausch, Pelletkessel, Solarthermie zur Warmwasserunterstützung, und seit 2023 vor allem den Tausch alter Öl- und Gaskessel gegen Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Bremer Förderlandschaft 2026

Bremen ist als Stadtstaat eine eigene Förderregion: Die Bremer Aufbau-Bank ergänzt die KfW-458-Heizungsförderung mit dem Landesprogramm "Wärmewende im Bestand". Für ein typisches Reihenhaus in Findorff oder Walle ergibt das einen Gesamtzuschuss zwischen 40 % und 65 % der Investitionssumme. Wer Mieterstrom plant, sollte zusätzlich das Bremer Solardachgesetz beachten, das bei Neubau und größerer Dachsanierung greift.

Klimadaten Bremen

Bremen hat laut DWD im Mittel 1.580 Sonnenstunden pro Jahr und 3.450 Heizgradtage, also milder als das süddeutsche Mittel. Eine korrekt ausgelegte Luft-Wasser-Wärmepumpe erreicht hier reale Jahresarbeitszahlen von 3,4 bis 3,9. Wer in der Bremer Altstadt mit Denkmalschutzauflagen plant, sollte zusätzlich die Genehmigungslage für die Außeneinheit klären – der Schallpegel an der Grundstücksgrenze darf nachts 35 dB(A) nicht überschreiten.

Redaktionell gepflegt

Das Verzeichnis ist keine bezahlte Listung; Reihenfolge nach räumlicher Nähe zur eingegebenen PLZ. Betreiber: Sönke Wessels, Science Works UG, Hannover.